Dieser Text wurde ursprünglich auf dem Blog verschnaufpause veröffentlicht und stammt möglicherweise von mir.
Vor einigen Wochen beschloss ich, etwas Ordnung in meine Papierstapel zu bringen und kaufte mir zu diesem Zweck einige Leitz-Ordner. Mit dem Erfolg, nun einen weiteren Stapel auf dem Boden liegen zu haben. Leere Leitz-Ordner.
(...)
Hinter mir im Regal liegt so ein Stapel. Etwa 20cm hoch und 6kg schwer. Die oberste Schicht besteht aus der Zeitschrift der Hamburger Handelskammer: "Hamburger Wirtschaft" - eine sicherlich hochinteressante Postille, die zu lesen ich die Zeit nicht finde. Diese Schicht ist durchsetzt mit Katalogen von Lieferservices, bei denen ich nie bestelle. Darunter eine Doppelseite aus der WELT vom 11. August 2007: Wie nicht nur eine falsche Haltung, sondern auch schon eine falsche Einstellung zu Rückenschäden führen kann... nie gelesen. Es folgen Kataloge von Versandhäusern bei denen ich nichts bestelle, eine Packung Briefumschläge mit Adressfenster (schon lange gesucht), ein Rezeptkalender von Vattenfall, eine Mietwagenrechnung, das Infoheft der Hamburger Müllabfuhr, eine Kaffee-Rechnung aus einer Springer-Redaktion (Dezember 2007), noch mehr Briefumschläge in DIN A5, viele Kopien aus alten Jobs, weitere Zeitungsartikel auf schon leicht angegilbtem Papier, ein alter Mietvertrag, ein vollgeschriebener und mit Zetteln vollgestopfter Collegeblock bildet das Fundament. Und von solchen Stapeln habe ich einige, unauffällig in der Wohnung verteilt.
Jetzt habe ich gerade beim Durchsehen aber immerhin schon mal die Hälfte zum Wegwerfen bereitgelegt. Und die andere Hälfte kann jetzt in eine Kiste. Ich hab nämlich mal einen guten Trick im Radio gehört: Der Halbmessie packe einfach all seine "Schätze" in große Kisten, verklebe diese fest, und wenn er dreizehn Monate nichts aus einer dieser Kisten braucht, werfe er sie ungeöffnet weg.
Ich sag`s ja immer:
AntwortenLöschenNix sammeln, einfach alles...äh..
na...da: merken!
Ja, so heißt das wohl....
So was ähnliches hab ich mal mit meinem ganzen Technikkram gemacht. Alles vom Eierkocher bis zum ferngesteuerten Teleskop in den Keller geschleift und was nach einem Jahr nicht wieder in der Wohnung war, ist gnadenlos rausgeflogen.
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